Runde Zahl

Dieses Frd (Nr. 10’000 von 1932) wurde originalgetreu restauriert. Also keine Teile aus dem Liqshop, sondern nur Teile aus jener Epoche (1932). Es ist heute im Privatbesitz eines Sammlers.

Höchste Zeit

Der Besitzer liess mir dieses Militärvelos von 1983 via Post zukommen mit dem Wunsch einer Vollrestaurierung. Da sage ich nur: gute Wahl 🙂 Ist höchste Zeit.

Ganz schön verzogen

Beim Ausbau eines Hinterrades bemerkte ich eine ungewöhnliche Lücke zwischen Kettenspanner und Ausfallenden. Weil mich dieser Befund stutzig machte, wollte ich die Rahmensymmetrie überprüfen:

Spannen der Schnur: danach können die Abstände gemessen werden.

Resultat:
Ganze 3 mm Differenz.

Nach einer kurzen Inspektion fand ich auch die Ursache: Die Strebe hatte einen Hick (wie auch immer der zustande kam …)

Das hat die Welt noch nicht gesehen

Die Bremsgummi hing einfach schief über dem Reifen. Bremsschuh ausgetauscht, danach noch Bremsführungsschraube ausgetauscht – immer noch schräg. Rätsels Lösung: die Bohrung war nicht mittig in der Gabelmuffe !?! Um ganze 5 mm neben dem Zentrum… Nach dem Austausch der Gabel passte alles.

Dieses Loch wurde wohl am Montag nach einem strengen Wochenende gebohrt. Noch ohne CNC …

Eine weitere Kuriosität ist dieser komplett verbogene Karbidlampenhalter. Ganz praktisch gesehen: wie macht man das? Wenn man gegen eine Mauer fährt, meldet sich erst einmal das Vorderrad … Ein Fall für den Kieferorthopäden? 🙂

Ein von vorne gestauchter Lampenhalter

Atombombensicher

Ich machte die mechanische Revision, der Besitzer übernahm die Vorbereitung für den Transport nach Kuba. Er rechnete offenbar mit allem: diesem bombensicher verpackten Ordonnanzrad der Schweizer Armee kann niemand etwas anhaben 🙂