Versiechet

Als bei der Bestellung eines neuen Gepäckträgers nebenbei erwähnt wurde, dass der Alte «versiechet» sei, bat ich den Käufer, den Alten doch mitzubringen. Ich könne den sicher noch irgendwie herrichten…

Denkste!

«Versieche» ist meiner Muttersprache (Berndeutsch, ein Schweizerdialekt) ein Verb und bedeutet so viel wie «zugrunde gehen lassen» Ursprünglich meint «siech» jedoch «chronisch krank». Es gab auch eigentliche Siechenhäuser (mitunter eine Form der Quarantäne … eine lebenslängliche)

Weitere Impressionen

Sieh einer an!

Beim Kundenrad 2835 von 1915 waren tatsächlich noch viele Originalteile vorhanden. Sehr schön. Und sehr interessant. Gibt doch beachtliche Unterschiede.

Auch die Nabe ist noch original (von 1914). Der Walzenkorb, ebenfalls datiert von 1914, ist nicht abgebildet.

Sonderstempel 1910 Wien-Berlin (bis 1924)

Der erste Sonderstempel der Torpedo-Naben lautete „Wien-Berlin“ und bezog sich auf die Radfernfahrt Wien-Berlin, deren Distanz von 580 km 1908 der Schauplatz des öffentlichen „Duells“ der Torpedonaben mit den starren Naben gewesen war. Der Stempel Wien-Berlin wurde nach Angaben von F&S von 1910 bis 1916 verwendet. Allerdings lässt er sich auch noch in den Folgejahren bis einschliesslich 1924 nachweisen, wobei die Nabenkörper zumindest ab 1921 eine Neuerung aufweisen. Sie sind mit den beiden letzten Ziffern des Produktionsjahres versehen – zuerst mittig unterhalb des Adlers und 1923/24 neben dem Kürzel F&S, wobei 1924 noch zusätzlich die Baureihe eingeprägt wurde. Wahrscheinlich führte man die Jahresstempelung 1920 ein.

Quelle: Hajo Meiborg, Köln

Ordentlich Wumms

Wie verbiegt meine eine Vorderradgabel seitlich? Die ist kugelgelagert und gibt nach… Wie auch immer, diese Gabel hat ordentlichen Wumms abgekriegt, wie auch immer das geschehen ist. Das Frd war bis zu seiner Revision täglich (!) in diesem Zustand im Einsatz…

Weitere Impressionen aus jüngerer Revisionstätigkeit