Schöne Nabe

Sonderstempel im Jahr 1929

Torpedo-Nabe Fichtel & Sachs aus dem Jahre 1929:
Das Jahr 1929 bescherte einerseits wegen des erneuten Weltmeisterschaftsgewinns von 1928 den neuen Sonderstempel „Sieger 1927 u 28 Weltmeisterschaft“ und andererseits einen neuen Adler als Firmenzeichen. Dieser neue Adler, der bereits doppelt mit einem Kreis eingerahmt ist, bedeutet die Abkehr von der naturalistischen Darstellung zur stilisierten Abbildung hin. 

Weitere Informationen: Stempelungen der Torpedo-Nabe


So trocken sollte der Sommer nicht sein:

Phoenix Harburg?

Und wieder eine Neu-Entdeckung: Gebirgsreifen „Phoenix Harburg“.

Auszug von Wikipedia:
„Die Phoenix AG war ein 1856 in Hamburg-Harburg gegründetes Unternehmen der Gummi-Industrie. Es stellte Autoreifen, Schläuche, Dichtungen, Förderbänder und anderes her. Nach 148 Jahren wurde die Phoenix AG 2004 von einem Konkurrenten, der Continental AG, Hannover aufgekauft und im Januar 2007 mit der Continental-Tochter ContiTech verschmolzen.“

Wie alt mag dieser Reifen wohl sein?

Es gibt immer wieder etwas zu entdecken

Dass die Schwalbe-Prägung der Firma Rüegg innerhalb des Lenkerrohrs zu finden ist, wusste ich bislang nicht. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt sein, dass die Vorkommnisse sehr marginal sind! In meinem Fundus befinden sich gerade mal zwei Exemplare mit einer solchen Prägung.

Lenkerrohr mit innenliegender Prägung. Was die Ziffer „5“ bedeutet, entzieht sich bislang meiner Erkenntnis.

Interessantes Detail

Ich wurde heute auf ein interessantes Detail aufmerksam gemacht:

Vorab gilt festzuhalten, dass es beim Schraubenschlüssel von Condor bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit zwei Versionen gibt:

  • Version mit glatter Oberfläche (gelb eingerahmt)
  • Version mit strukturierter Oberfläche
    • Interessanterweise ist der Schriftzug „Condor“ grad auf der gegenüberliegenden Seite („Rückseite“) eingestanzt …

Weiter:

  • Eine Version hat aussen eine 6-kant-Aufnahme (rot eingerahmt)
  • Die andern Versionen haben aussen eine 4-kant-Aufnahme
    • Diese Version ist sicher die Ältere, da die alten Kettenspanner eine 4-kant-Mutter haben, die neueren Ausführungen jedoch eine übliche 6-kant-Mutter
  • Somit spricht Vieles dafür und nichts dagegen, dass die Version mit glatter Oberfläche die ältere Ausführung ist. Denn dort wurde bislang nur die 4-kant-Aufnahme festgestellt.

Späte Datierung

Dass die GRD (Gruppe für Rüstungsdienste) noch 1997 Werkzeugtaschen bei Sattlern in Auftrag gab – beinahe 10 Jahre nach Einkaufsstop und einer Zeit, in welcher das Modell 1993 längst im Einsatz war – erstaunt mich. Aber sehen Sie selbst. Das Foto entstand übrigens direkt vor Ort in den heiligen Hallen der Armeebetriebe.

Der Produktionsstop der Ordonnanzräder war 1988. 1989 folgte die sog. goldene Serie (500 Stück). Danach war Schluss. Aber offenbar wurden weiterhin Teile produziert.

Und hier eine weitere späte Datierung. Von der Firma Condor.

Runde Zahl

Dieses Frd (Nr. 10’000 von 1932) wurde originalgetreu restauriert. Also keine Teile aus dem Liqshop, sondern nur Teile aus jener Epoche (1932). Es ist heute im Privatbesitz eines Sammlers.

Ein Rätsel

10 F&S 48

Die Torpedo-Rücktrittnabe lässt sich in ihrer Entwicklung in vier verschiedene Typen unterteilen. Nach dem jeweiligen Jahr des Serienstarts benannt, sind dies einerseits die Typen (19)03, (19)05 und (19)07 und andererseits das Nachfolgemodell (19)09. (Siehe dazu http://www.ordonnanzrad.ch/das-ordonnanzrad/ausstattung/torpedo-naben/stempelungen-torpedo-nabe/

Dass hier jedoch (19)10 steht, erstaunt mich … Ich glaube, dass ist mein einziges Stück mit dieser Gravur.