Interessante Liste

Bei nachfolgender Liste handelt es sich um Rahmentaschen: die erste Zahl gibt das Produktionsjahr an, die zweite Zahl die Seriennummer (korrespondiert nicht direkt mit der Fahrrad-Nummer) und die dritte Angabe schliesslich den Produzenten jener Tasche.
Aufgrund langjähriger Recherche zeigt sich nun folgender Überblick mit 127 Taschen:

1911_Pulver
1912_Käfiger
1913_1954_Lobsiger
1913_2926_Käfiger
1915_2329_Oberli
1916_Oberli
1917_2849_Oberli
1918_3178_Dräyer
1918_3321_Oberli
1918_6529
1919_3647
1919_3656
1919_3718_Fäs
1919_3720
1926_4959_Stucker
1927_5981_Struebin
1927_Oberli
1928_6555_Stucker
1928_6886_Baumann
1928_Ogg
1928_Specker
1930_Clemenz
1930_Stucker
1931_8225_Studer
1931_8284_Oberli
1932_9033_Baumann
1932_9239_Kyburz
1932_9381_Ogg
1932_Clemenz
1933_198_Kyburg
1933_536_Specker
1933_72_Huber
1934_980_Wild
1934_Oberli
1935_1992_Wild
1935_2486_Huber
1935_Baumann
1935_Fässler
1935_Huber
1935_Specker
1936_Burke
1936_Läderach
1936_Oberli
1938_3971
1941_6246_Schmutz
1941_Bossard
1941_Studer
1942_6997_Baumann
1942_7246_Schmutz
1942_7293_Bossard
1943_5720
1943_8344_Schmutz
1943_8366_Schmutz
1943_8533_Nabholz
1943_Baumann
1944_9622_Struebin
1944_9729_Widmer
1944_Bossard
1944_Schmutz
1945_Wiedmer
1946_10849_Baumann
1946_10995_Nabholz
1947_Bingesser
1947_Birchmeier
1947_Bühler
1947_Flühmann
1947_Hug
1947_Jaussi
1947_Kaufmann
1947_Oberli
1951_Grieder
1954_466_Studer
1954_2086_Studer
1954_2215_Studer
1954_2363_Bossard
1955_2177
1956_481_Studer
1956_Steiner
1958_1043_Nikles
1958_1203_Studer
1958_1235_Studer
1958_1626_Wechner
1958_647
1958_656_Studer
1958_Isler
1959_1538_Luginbühl
1959_1538_Luginbühl
1959_1578_Perren
1960_2181_Luginbühl
1961_2443_Mueller
1961_2485_Studer
1962_2700_Nikles
1962_2897
1963_3466_Perren
1964_3494_Perren
1964_3697_Bossard
1964_3700_Studer
1964_3971_Keller
1964_4016_Luginbühl
1964_4058_Luginbühl
1965_4758_Luginbühl
1965_4800_Perren
1965_4824_Perren
1965_4843_Mueller
1966_5011_Studer
1966_5233_Steiner
1966_5432_Munz
1969_5925_Keller
1969_6139_Mueller
1969_6153_Mueller
1969_6375_Munz
1969_6617_Eberhard
1970_Wildi
1975_7634_Buehlmann
1975_7658_Steiner
1979_8276_Luginbühl
1979_8335_Fasel
1979_8482_Gremaud
1979_Rufener
1980_9010_Rufener
1980_9282_Munz
1980_9395
1988_262_Gremaud
1988_479_Chappuis
1988_729_Gremaud
1989_Chappuis
1991_225_Bolliger
1954 – 1958 zeigen sich interessanterweise einige Unregelmässigkeiten.

Schöne Nabe

Sonderstempel im Jahr 1929

Torpedo-Nabe Fichtel & Sachs aus dem Jahre 1929:
Das Jahr 1929 bescherte einerseits wegen des erneuten Weltmeisterschaftsgewinns von 1928 den neuen Sonderstempel „Sieger 1927 u 28 Weltmeisterschaft“ und andererseits einen neuen Adler als Firmenzeichen. Dieser neue Adler, der bereits doppelt mit einem Kreis eingerahmt ist, bedeutet die Abkehr von der naturalistischen Darstellung zur stilisierten Abbildung hin. 

Weitere Informationen: Stempelungen der Torpedo-Nabe


So trocken sollte der Sommer nicht sein:

Phoenix Harburg?

Und wieder eine Neu-Entdeckung: Gebirgsreifen „Phoenix Harburg“.

Auszug von Wikipedia:
„Die Phoenix AG war ein 1856 in Hamburg-Harburg gegründetes Unternehmen der Gummi-Industrie. Es stellte Autoreifen, Schläuche, Dichtungen, Förderbänder und anderes her. Nach 148 Jahren wurde die Phoenix AG 2004 von einem Konkurrenten, der Continental AG, Hannover aufgekauft und im Januar 2007 mit der Continental-Tochter ContiTech verschmolzen.“

Wie alt mag dieser Reifen wohl sein?

Es gibt immer wieder etwas zu entdecken

Dass die Schwalbe-Prägung der Firma Rüegg innerhalb des Lenkerrohrs zu finden ist, wusste ich bislang nicht. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt sein, dass die Vorkommnisse sehr marginal sind! In meinem Fundus befinden sich gerade mal zwei Exemplare mit einer solchen Prägung.

Lenkerrohr mit innenliegender Prägung. Was die Ziffer „5“ bedeutet, entzieht sich bislang meiner Erkenntnis.

Interessantes Detail

Ich wurde heute auf ein interessantes Detail aufmerksam gemacht:

Vorab gilt festzuhalten, dass es beim Schraubenschlüssel von Condor bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit zwei Versionen gibt:

  • Version mit glatter Oberfläche (gelb eingerahmt)
  • Version mit strukturierter Oberfläche
    • Interessanterweise ist der Schriftzug „Condor“ grad auf der gegenüberliegenden Seite („Rückseite“) eingestanzt …

Weiter:

  • Eine Version hat aussen eine 6-kant-Aufnahme (rot eingerahmt)
  • Die andern Versionen haben aussen eine 4-kant-Aufnahme
    • Diese Version ist sicher die Ältere, da die alten Kettenspanner eine 4-kant-Mutter haben, die neueren Ausführungen jedoch eine übliche 6-kant-Mutter
  • Somit spricht Vieles dafür und nichts dagegen, dass die Version mit glatter Oberfläche die ältere Ausführung ist. Denn dort wurde bislang nur die 4-kant-Aufnahme festgestellt.

Späte Datierung

Dass die GRD (Gruppe für Rüstungsdienste) noch 1997 Werkzeugtaschen bei Sattlern in Auftrag gab – beinahe 10 Jahre nach Einkaufsstop und einer Zeit, in welcher das Modell 1993 längst im Einsatz war – erstaunt mich. Aber sehen Sie selbst. Das Foto entstand übrigens direkt vor Ort in den heiligen Hallen der Armeebetriebe.

Der Produktionsstop der Ordonnanzräder war 1988. 1989 folgte die sog. goldene Serie (500 Stück). Danach war Schluss. Aber offenbar wurden weiterhin Teile produziert.

Und hier eine weitere späte Datierung. Von der Firma Condor.

Runde Zahl

Dieses Frd (Nr. 10’000 von 1932) wurde originalgetreu restauriert. Also keine Teile aus dem Liqshop, sondern nur Teile aus jener Epoche (1932). Es ist heute im Privatbesitz eines Sammlers.

Ein Rätsel

10 F&S 48

Die Torpedo-Rücktrittnabe lässt sich in ihrer Entwicklung in vier verschiedene Typen unterteilen. Nach dem jeweiligen Jahr des Serienstarts benannt, sind dies einerseits die Typen (19)03, (19)05 und (19)07 und andererseits das Nachfolgemodell (19)09. (Siehe dazu http://www.ordonnanzrad.ch/das-ordonnanzrad/ausstattung/torpedo-naben/stempelungen-torpedo-nabe/

Dass hier jedoch (19)10 steht, erstaunt mich … Ich glaube, dass ist mein einziges Stück mit dieser Gravur.