Facebook Gruppe

Auf meiner Website gibt es zwar die Möglichkeit, Kommentare zu schreiben. Diese Funktion wird auch mehr und mehr benützt und ein gewisser Austausch kann so ermöglicht werden. Da aber keinerlei visuelle Inhalte (Fotos, Vidoes) gepostet werden können, habe ich mich entschieden, eine öffentliche Facebook-Gruppe zu erstellen.

Auf dieser Plattform kann nach Belieben gepostet, hochgeladen und kommentiert werden.

Einziger Nachteil: Es wird eine eigener, privater Facebook-Account vorausgesetzt.

Hier geht’s zur Gruppe

Finde den Fehler

Gemäss Gästebuch und weiteren, bilateralen Rückmeldungen gelte ich gemeinhin als Experte, als wahre Koryphäe auf dem Gebiet der Militärfahrräder. Vielleicht drängt sich in Anbetracht des nachfolgendes Bildes eine Revision jener Aussagen auf 🙂 Denn dieser Siluma-Dynamo ist keine Internet-Trouvaille, sondern wurde von mir höchstpersönlich so zusammengebaut. Finde den Fehler.

Weitere News aus der Werkstatt

Dass die Ordonnanzräder für lange Menschen eher zu klein konzipiert sind, ist hinlänglich bekannt. Der umgekehrte Fall ist seltener, erstaunlicher, aber trotzdem möglich: Die Teile wurden für einen «ganz kurzen Mann» zurechtgestutzt 🙂 Der Besitzer war wirklich Radfahrer und im vergangenen Jahr in hohem Alter verstorben.

Rekordverdächtig

Die Ursache für die «Niederschlagsmenge» war schnell gefunden …

Alte Stempelung

Alte Schwalbe-Vorderradachse (wohl von 1915).Leider weiss ich nicht, was die Stempelung B S bedeutet, weiss aber, dass diese bei nur ganz alten Teilen vorkommt.

Versiechet

Als bei der Bestellung eines neuen Gepäckträgers nebenbei erwähnt wurde, dass der Alte «versiechet» sei, bat ich den Käufer, den Alten doch mitzubringen. Ich könne den sicher noch irgendwie herrichten…

Denkste!

«Versieche» ist meiner Muttersprache (Berndeutsch, ein Schweizerdialekt) ein Verb und bedeutet so viel wie «zugrunde gehen lassen» Ursprünglich meint «siech» jedoch «chronisch krank». Es gab auch eigentliche Siechenhäuser (mitunter eine Form der Quarantäne … eine lebenslängliche)

Weitere Impressionen

Sieh einer an!

Beim Kundenrad 2835 von 1915 waren tatsächlich noch viele Originalteile vorhanden. Sehr schön. Und sehr interessant. Gibt doch beachtliche Unterschiede.

Auch die Nabe ist noch original (von 1914). Der Walzenkorb, ebenfalls datiert von 1914, ist nicht abgebildet.

Sonderstempel 1910 Wien-Berlin (bis 1924)

Der erste Sonderstempel der Torpedo-Naben lautete „Wien-Berlin“ und bezog sich auf die Radfernfahrt Wien-Berlin, deren Distanz von 580 km 1908 der Schauplatz des öffentlichen „Duells“ der Torpedonaben mit den starren Naben gewesen war. Der Stempel Wien-Berlin wurde nach Angaben von F&S von 1910 bis 1916 verwendet. Allerdings lässt er sich auch noch in den Folgejahren bis einschliesslich 1924 nachweisen, wobei die Nabenkörper zumindest ab 1921 eine Neuerung aufweisen. Sie sind mit den beiden letzten Ziffern des Produktionsjahres versehen – zuerst mittig unterhalb des Adlers und 1923/24 neben dem Kürzel F&S, wobei 1924 noch zusätzlich die Baureihe eingeprägt wurde. Wahrscheinlich führte man die Jahresstempelung 1920 ein.

Quelle: Hajo Meiborg, Köln

Ordentlich Wumms

Wie verbiegt meine eine Vorderradgabel seitlich? Die ist kugelgelagert und gibt nach… Wie auch immer, diese Gabel hat ordentlichen Wumms abgekriegt, wie auch immer das geschehen ist. Das Frd war bis zu seiner Revision täglich (!) in diesem Zustand im Einsatz…

Weitere Impressionen aus jüngerer Revisionstätigkeit

15. Geburtstag

Habe eher zufällig festgestellt, dass ordonnanzrad.ch im März 2021 seinen 15. Geburtstag feiert. Muss noch ein wenig darüber nachdenken.

Nachfolgend einige Impressionen aus der Alt- und Neujahrswoche:

Dieses Mal rechts

Das Ordonnanzrad ist bekanntlich sehr robust gebaut und für seine Langlebigkeit bekannt. Jedoch sind Brüche der Tretlagerwelle kein aussergewöhnliches Phänomen. Erstaunlich in diesem Fall ist hingegen, dass der Bruch auf der rechten Seite passiert ist! Die Frd werden gemäss Vorschrift nach links «abgelegt», was oft zu Brüchen linksseitig führt.