Ziemlich aufwendig

Bei einer Fahrrad-Revision überhole ich auch die gesamte Lichtanlage. Der Dynamo wird komplett zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut. Ob diese Arbeit – die Revision – überhaupt wahrgenommen wird, kann ich nicht beurteilen. Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Instandstellung der „Lichtmaschine“ (so der alte Terminus) ziemlich aufwändig ist (um hier noch die neue Schreibweise zu bemühen 🙂 )

Das Resultat wird an dieser Stelle publiziert. A continuer.

Schöne Nabe

Sonderstempel im Jahr 1929

Torpedo-Nabe Fichtel & Sachs aus dem Jahre 1929:
Das Jahr 1929 bescherte einerseits wegen des erneuten Weltmeisterschaftsgewinns von 1928 den neuen Sonderstempel „Sieger 1927 u 28 Weltmeisterschaft“ und andererseits einen neuen Adler als Firmenzeichen. Dieser neue Adler, der bereits doppelt mit einem Kreis eingerahmt ist, bedeutet die Abkehr von der naturalistischen Darstellung zur stilisierten Abbildung hin. 

Weitere Informationen: Stempelungen der Torpedo-Nabe


So trocken sollte der Sommer nicht sein:

Nichts Neues

Man sollte das gute Ordonnanzrad nicht im Dauerregen stehen lassen.

Der Besitzer kann sich glücklich schätzen, gelten folgende Bestimmungen nicht mehr 🙂

Très jolie!

Diese beiden Zeichnungen wurden von E. Charlier erstellt. Il est un vrai enthousiaste! Er ist nicht nur ein grossartiger Sammler, sondern ein ebenso begabter Illustrateur. Merci pour les photos, mon ami!

Phoenix Harburg?

Und wieder eine Neu-Entdeckung: Gebirgsreifen „Phoenix Harburg“.

Auszug von Wikipedia:
„Die Phoenix AG war ein 1856 in Hamburg-Harburg gegründetes Unternehmen der Gummi-Industrie. Es stellte Autoreifen, Schläuche, Dichtungen, Förderbänder und anderes her. Nach 148 Jahren wurde die Phoenix AG 2004 von einem Konkurrenten, der Continental AG, Hannover aufgekauft und im Januar 2007 mit der Continental-Tochter ContiTech verschmolzen.“

Wie alt mag dieser Reifen wohl sein?

Es gibt immer wieder etwas zu entdecken

Dass die Schwalbe-Prägung der Firma Rüegg innerhalb des Lenkerrohrs zu finden ist, wusste ich bislang nicht. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt sein, dass die Vorkommnisse sehr marginal sind! In meinem Fundus befinden sich gerade mal zwei Exemplare mit einer solchen Prägung.

Lenkerrohr mit innenliegender Prägung. Was die Ziffer „5“ bedeutet, entzieht sich bislang meiner Erkenntnis.

Interessantes Detail

Ich wurde heute auf ein interessantes Detail aufmerksam gemacht:

Vorab gilt festzuhalten, dass es beim Schraubenschlüssel von Condor bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit zwei Versionen gibt:

  • Version mit glatter Oberfläche (gelb eingerahmt)
  • Version mit strukturierter Oberfläche
    • Interessanterweise ist der Schriftzug „Condor“ grad auf der gegenüberliegenden Seite („Rückseite“) eingestanzt …

Weiter:

  • Eine Version hat aussen eine 6-kant-Aufnahme (rot eingerahmt)
  • Die andern Versionen haben aussen eine 4-kant-Aufnahme
    • Diese Version ist sicher die Ältere, da die alten Kettenspanner eine 4-kant-Mutter haben, die neueren Ausführungen jedoch eine übliche 6-kant-Mutter
  • Somit spricht Vieles dafür und nichts dagegen, dass die Version mit glatter Oberfläche die ältere Ausführung ist. Denn dort wurde bislang nur die 4-kant-Aufnahme festgestellt.

Das Rentier war einmal

Was ein eidgenössischer Lastesel zu packen vermag, stellt die nördliche Konkurrenz diskussionslos in den Schatten 🙂
Ich danke meinem Freund S.F. für seine Dienste!