Die persönlichen Waffen der Radfahrer

Wie die Kavallerie legte auch die Radfahrertruppe Wert auf eine für den Einsatz als Radfahrer optimal geeignete, persönliche Waffe.

Zu Beginn, d.h. ab 1892, wurden die Radfahrer mit dem Revolver 1882 ausgerüstet, der 1893 mit einem grossen Ring versehen und so zum bekannten „Radfahrer-Revolver 1882/93“ wurde. Gleichzeitig wurde auch das Dolchbajonett, Modell 1889 (ohne Nut für das Aufstecken auf einer Handfeuerwaffe) bei den Radfahrern eingeführt.

Der Kavallerie-Karabiner 1893, System Mannlicher, kam ab 1898 zum Einsatz.

Ab 1914 wurde der Karabiner 1911 bei der Radfahrertruppe eingeführt.

Karabiner 1911

Ab 1937 wurden die Radfahrer-Truppen dann mit dem Karabiner 31 (System Schmidt-Rubin mit einem Geradzugverschluss und Kastenmagazin für sechs Patronen) ausgerüstet

Karabiner 1931

1964 erfolgte die Umrüstung auf den Kampfanzug Kafaz 57 und das Sturmgewehr 57.

Sturmgewehr 1957

Ab 1993 fassten auch die Radfahrer den Tarnanzug TAZ 90 und das Sturmgewehr 90.

Sturmgewehr 1990

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